Orthomolekulare Medizin

eine bewusste selbstbestimmte Medizin





Welche Ideen beinhaltet die orthomolekulare Medizin:

  1. Gesundheit zu erhalten durch angepasste und dem Stoffwechsel entsprechende Auswahl von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen - als Vorbeugung von Erkrankungen
  2. die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern durch verbesserte Zufuhr von belastungsabhängigen Verbrauchsstoffen, Antioxidantien und Mikronährstoffen
  3. die Heilung von Krankheiten und Funktionsstörungen zu unterstützen durch zielgerichtete Auswahl geeigneter stützender Bestandteile der Ernährung, biochemisch aktiver Substanzen und Medikamenten

Die Grundlagen auf dem Gebiet Orthomolekulare Medizin und Orthomolekulare Therapie gehen auf den 2-fachen Nobelpreisträger Linus Pauling zurück.

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Was ist Orthomolekulare Medizin?

Orthomolekulare Medizin - ohne Griechisch oder Latein müsste man über die "Richtige-Baustein-Medizin" sprechen, aber aus der Geschichte und Gründungsphase hat sich der vergleichbare Begriff Orthomolecular medicine = Orthomolekulare Medizin etabliert. Die Verwendung von Mikronährstoffen zur Vermeidung und Behandlung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen ist Ziel dieser medizinischen Richtung. Wie bei einem Auto kann eine Funktionsstörung oder ein kleiner Schaden grosse Wirkungen bishin zu einem Funktionsverlust führen. Der Umgang mit den vielen Bestandteilen der biologischen Funktion (Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Vitaminoide, Antioxidantien, Enzyme und Pflanzenstoffe) ist sehr anspruchsvoll und stellt hohe Anforderungen an die medizinische Weiterbildung im Bereich Orthomolekulare Medizin. 

Wir wollen für unsere Einheit von Körper - Geist - Seele eine optimale Leistungsfähigkeit, Gesundheit, Vitalität und Lebensdauer erreichen. Das erfordert eine entsprechenden Zustand des Organismus und eine ausgewogene optimale Versorgung von Nährstoffen. Klares Ziel ist deshalb die optimale Menge und Kombination von Bestandteilen des Körpers und Ausgleich bei einem Mehrbedarf oder ernährungsbedingten Mangelzuständen. 

Wir nehmen etwa 80 kg feste Bestandteile im Monat zu uns und stülpen einmal im Monat unsere ganzes zelluläres Gewicht um. Es gilt:

"Man ist was man isst".

Aber so komplett ausgewogen kann unsere Ernährung nicht sein und regionale Mangelzustände wie für Jod oder Selen lassen sich nicht einfach vermeiden. Wir sind am Ende der Nahrungskette und hängen vom Angebot unserer Nahrungskette ab. Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten gibt es die verschiedenen bilanzierten Diäten unter dem Dachbegriff Orthomolekulare Medizin. Je nach besonderen Bedarf von Nahrungsbestandteilen bei Erkrankungen oder regionalen Mangelzuständen (z.B. Jod oder Selen) werden die unterschiedlichen Rezepte zusammengestellt. Die Orthomolekulare Medizin ist eine individuelle Medizin und bedarf immer einer ausführlichen Beratung. 

 

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